Klarstellung VISA Deutschland zu Bitcoin-Kreditkarten: Vorgehen gegen WaveCrest ist kein Angriff gegen Bitcoin


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Die Pressestelle von VISA Deutschland hat der BTC-ECHO-Redaktion eine Stellungnahme zum jüngsten Vorgehen gegen WaveCrest geschickt und betont, dass es hierbei nicht um Kryptowährungen oder ein Verbot von Bitcoin-Kreditkarten geht. 

Im Zuge der Breaking News um Bitcoin-Kreditkarten ist an verschiedenen Stellen die Sorge groß, dass es sich hierbei um einen Angriff auf Kryptowährungen seitens des Kreditkarten-Dienstleisters VISA handeln würde. In der Community wurde ein entsprechender Unmut laut, der die klassischen Ressentiments gegen Banken auf das Unternehmen VISA übertrug.

Konkret ist jedoch zu sagen, dass lediglich das Vertragsverhältnis zwischen WaveCrest und VISA aufgekündigt wurde. In einer Mail an BTC-ECHO hat die Pressestelle von VISA Deutschland diese jüngsten Ereignisse eingeordnet:

“Die Entscheidung von Visa bezieht sich ausschließlich auf WaveCrest, keinesfalls auf die gesamte Krypto-Industrie bzw. Krypto-Wirtschaft. Wir können bestätigen, dass der Lizenzvertrag von Visa mit WaveCrest beendet wird und alle Visa Kartenprogramme von WaveCrest eingestellt werden. Visa ist der Sicherheit seines Bezahlsystems verpflichtet. Die Einhaltung der Visa Regeln ist für die Gewährleistung der Sicherheit und Integrität des Visa Zahlungssystems von entscheidender Bedeutung. Die Kartenprogramme unserer Emittenten müssen unseren Lizenzbestimmungen sowie allen geltenden Gesetzen entsprechen.”

In anderen Pressemeldungen wird betont, dass WaveCrest die regulatorischen Ansprüche seitens VISA nicht erfüllt. Entsprechend ist die aktuelle Situation zwar sowohl für die betroffenen Unternehmen als auch die Besitzer von Bitcoin-Kreditkarten sehr unangenehm, jedoch nicht als Angriff auf Kryptowährungen zu werten.

BTC-ECHO

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