Europas größter Hafen initiiert Blockchain Research Lab


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Der Hafen von Rotterdam, der größte Umschlagplatz in Europa, eröffnet ein Research Lab für die Blockchain-Technologie.

Das Ganze soll in Form eines Knowledge-Centers für den regionalen privaten Sektor konzipiert werden. Das Zentrum ist darauf ausgerichtet, angewandte Forschung zu betreiben. Das sogenannte “BlockLab” wird in einer Kooperation zwischen der Gemeinde Rotterdam und der Hafenbehörde entstehen. Gemeinsam soll das Potenzial der Blockchain zur Effizienzsteigerung der Organisation von Hafenlogistik und Beladung untersucht werden.

Pläne des Hafens:

Laut einer Pressemitteilung wurden bereits erste Schritte, welche die Einführung einer Blockchain-App beinhalten, in Partnerschaft mit der Cloud-Software-Firma Exact und ABN AMRO Bank, getroffen. Dies soll zur Entwicklung der Lagerfinanzierung in der Hafen-Logistik-Branche beitragen.

Maarten Struijvenberg, Rotterdams Vizebürgermeister für wirtschaftliche Angelegenheiten, hat das Vorhaben folgendermaßen kommentiert:

„Da gibt es diese zahlreichen Möglichkeiten der Blockchain, aber in der Realität existieren bisher noch nicht viele voll funktionsfähige Anwendungen. Wir werden dies mit BlockLab ändern. Das ist wichtig, da wir echte Innovationen brauchen, um in eine neue Wirtschaft zu starten. Und Blockchain kann uns helfen, das zu verwirklichen.”


Nicht alle Bereiche der Forschung am BlockLab richten sich an Themen rund um den Hafen. Die Initiative zeigt auch Interesse an der Erforschung der Blockchain im Bereich Energie. Beispiele sind der Handel von Restwärme bei Firmen sowie der Handel von Strom unter Stadtbewohnern.

Dies ist nicht der erste Versuch, den der Hafen im Bereich Blockchain gemacht hat. Letztes Jahr hat die Behörde angekündigt, in einem Blockchain-Konsortium mit 14 Großbanken und Universitäten an der Erforschung von Blockchain-Möglichkeiten innerhalb der Logistik teilzunehmen.

BTC-ECHO

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