Energieversorger Origin startet Blockchain-Projekt zum Energiehandel in Australien


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Der Energieversorger Origin kooperiert mit dem Blockchain-Start-up Power Ledger, um eine neue Strom-Handelsplattform zu testen.

Origin ist einer der größten Energieversorger in Australien und möchte nun gemeinsam mit Power Ledger untersuchen, inwiefern mit Hilfe anonymisierter und historischer Kundendaten Optimierungen im Rahmen eines Peer-to-Peer-Stromnetzwerks erreicht werden können.

Neben einer höheren Effizienz und den damit verbundenen Kostenersparnissen, sollen so Kunden neue Möglichkeiten eingeräumt werden – z. B. der direkte Stromhandel unter Privatpersonen. Ein Modell, das von vielen Blockchain-Projekten aus dem Energiebereich verfolgt wird. Aus Stromkonsumenten können dadurch Produzenten (z. B. durch eigene Solaranlage) werden, die als aktive und autonome Stromhändler auftreten können.

Um diese Stromtransaktionen sicher ausführen zu können, bedarf es eines manipulationsgeschützten Verzeichnisses respektive einer Infrastruktur, wie sie die Blockchain-Technologie bieten kann.  Aus diesem Grund hat der Energieversorger Origin große Erwartungen an die Technologie, auch wenn zugegeben wird, dass man noch ganz am Anfang steht.



Das Projekt wird nächsten Monat starten und bis zum Ende dieses Jahres gehen. In dieser Zeit sollen viele Transaktionen mit den Kundendaten von Origin auf der Blockchain-Plattform von Power Ledger ausgeführt und analysiert werden.

Zudem sollen in der Zwischenzeit die regulatorischen Rahmenbedingungen genauer untersucht werden. Schließlich handelt es sich bei dem Stromsektor um eine hoch regulierte Branche. Entsprechend genau muss hier vor einem kommerziellen Rollout auf regulatorische Konformität geachtet werden, egal, ob in Deutschland oder wie in diesem Fall in Australien.

BTC-ECHO

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