IBM und Stellar: Blockchain Banking über Ländergrenzen hinweg


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Das amerikanische IT-Unternehmen IBM geht mit dem Open-Source-Finanzdienstleister Stellar eine Kooperation ein. Ziel soll es sein, eine gemeinsame Blockchain-Lösung für den grenzüberschreitenden Zahlungsverkehr zu erarbeiten.

Das von IBM vorgestellte Blockchain-Projekt soll dabei helfen, dass die Finanzindustrie und deren Kunden künftig Überweisungen, die über Ländergrenzen hinweg gehen, schneller und kostengünstiger ausführen können. Anvisiert ist eine länderübergreifende Überweisung, die nahe an Echtzeit heranreicht, dementsprechend also um einiges schneller wäre als zuvor. Aufgrund höherer Hürden des Zahlens über Grenzen hinweg können Geldtransfers üblicherweise mehrere Tage dauern.

Wie das Magazin Fortune berichtet, wird derzeit ein Netzwerk aus 12 verschiedenen Währungsräumen aufgebaut, das sich aus Währungen der südpazifischen Staaten zusammensetzt. Neben Australien und Neuseeland als große Zugpferde des Projektes beinhaltet das Netzwerk auch mehrere Inselstaaten wie Fidschi oder Tonga. Auch das britische Pfund ist als Währung innerhalb des Netzwerks synchronisierbar.

Um die grenzüberschreitenden Transaktionen durchführen zu können, stellt Stellar seinen Lumens-Token zur Verfügung, der im gesamten Netzwerk als Zahlungsmittel fungieren kann. Lumens ist die Kryptowährung des Technologie-Start-up Stellar. Der Token ist eigens dafür designed, Banken, Zahlungssysteme und Menschen miteinander zu verbinden.

So wird als Ergebnis der Zusammenarbeit der Währungsräume genannt, dass ein Landwirt aus Samoa schon bald einen direkten und unmittelbaren Vertrag mit einem indonesischen Käufer wird schließen können, wobei die Blockchain-Technologie dazu genutzt werden wird, Geldtransfers zu verifizieren, abzulegen und zu speichern.


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